SO MACHEN WIR DICH GLÜCKLICH

Wir werden oft gefragt, wie wir uns denn kurz beschreiben würden und welches Konzept hinter unserem KUTSCHKER 44 steht. Begonnen hat mittlerweile alles vor zwölfJahren, als wir mit unbekümmertem jugendlichen Wahn einfach in das Projekt "Selbständigkeit" gestolpert sind. Ja, zwei Kinder, viele weiße Haare und unzählige Stunden hinterm Herd später, versuchen wir immer noch täglich, alle lieben Gäste rundum glücklich zu machen und die gastronomische Weltherrschaft an uns zu reißen ;-)

Hier findet ihr unsere Allstars von Beef Tatar über Beuschl bis hin zu der mittlerweile ziemlich groß gewordenen Steak-Grillkarte  und dem dazupassendem "free choice" Beilagensystem. Ja klar, unsere süßen, kalorienarmen ;-) Verführungen, allen voran der sündhaft heiße Schokokuchen, fehlen da natürlich auch nicht.

"King of veggie" is back! Es ist also wieder soweit. Im Marchfeld dreht sich alles nur noch um royale Stangen. Warum der Spargel als König des Gemüses gehandelt und nur vom Küchenchef himself geschält wird? Vielleicht liegts am saftig, knackigen Biss und der leichten Süße? Oder ist es doch seine Form? Egal warum, wir lieben Spargel und widmen dem "King" eine Spezialkarte!


Seit 1. Mai dürfen wir wieder die Fußgängerzone in der Kutschkergasse bespielen. Sobald sich das Wetter Schanigarten-mäßig benimmt, sind wir bereit, Euch an lauen Sommerabenden kühle Erfrischungen und heiße Steaks zu servieren...

Viele sehen Wein als schöne Begleitung zum Essen... für Dich ist es umgekehrt? Na dann, wirf doch mal einen Blick in unsere Weinkarte, die Andreas - "Kutschkers Sommelier" - in liebevoller Detailarbeit für Dich zusammengestellt hat. Ach ja, Andreas trinkt nicht nur gerne ;-) ... er spricht auch sehr gerne ausführlich über die Einzigartigkeiten jedes einzelnen Tropfens.



Saftladen

Warum wir limo gern selbst machen

Angefangen hat das ganze mit wilden Fermentations-Experimenten inklusive Orangen-Limo-Explosionen und überlustiger (=ur saurer) Zitronenlimo. Weiter gegangen ist es mit Pflückattacken im Wiener Umland und momentan stehen wir bei 18 verschiedenen Geschmacksrichtungen inklusive homemade Tonic und Cola.  Wohin das führen wird? Keine Ahnung, aber solange es uns Spaß macht, sind noch viele antialkoholische Experimente drin, versprochen!

Hier kommt die Gans

Hier unser Rezept für alle, die ein widerspenstiges Viecherl auch daheim zubereiten wollen....

 

Martinigansl
mit Apfelrotkraut, Speckkrautsalat,
Serviettenknödel und Maronisauce

 

 

Zutaten für 4 Personen

1 Gans (ca. 3,60 kg)

 2 Äpfel + 2 Orangen zum Füllen

 

 

Apfelrotkraut

 1 Stk. Rotkraut

 3 Orangen

 3 Äpfel

 10 dag Preiselbeeren

 ½ l Rotwein

 ¼ l Apfelsaft

 Balsamicoessig, Salz, Zucker, Pfeffer

 

 

Speckkrautsalat

 1 Stk. Weißkraut

 20 dag Bauchspeck

 Kümmel, Essig, Zucker, Salz, Pfeffer

 

 

Serviettenknödel

 ½ kg Semmelwürfel

 15 dag Butter

 ½ Zwiebel

 ½ l Milch

 4 Eier

 Salz, Pfeffer

 

 

Maronisauce

 10 dag gekochte + geschälte Maroni

 ¼ l Rotwein

 

Zubereitung

 

Die bratfertige Gans (= ausgenommen, Kragen und Flügel entfernt) zuerst innen salzen und mit den geviertelten Äpfeln und Orangen füllen, danach außen salzen. Den zuvor weggeputzten Kragen und die Flügel als Unterlage in die Bratpfanne legen und die Gans darauf setzen. Somit vermeidet man, dass die Gans beim Braten im eigenen Fett schmort.

 

 

Bei 180°C ca. 1,5 Stunden braten, danach das Backrohr ausschalten, die Gans aber ca. noch eine Stunde im Rohr rasten lassen. Dadurch entspannt sich das Fleisch und wird weich. Kurz vor dem Anrichten das Backrohr noch einmal 10 Minuten auf 190 °C erhitzen, dadurch wird die Haut der Gans besonders knusprig. Tranchieren und anrichten.


 

Apfelrotkraut

Das rote Kraut in feine Streifen schneiden. Von den Orangen die Schale abreiben und danach auspressen. Die Äpfel reißen. Beides zum Kraut dazugeben. Preiselbeeren, Rotwein, Apfelsaft und Gewürze untermischen und mit den Händen gut einkneten. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und am nächsten Tag kochen.

 

Speckkrautsalat

Das weiße Kraut in feine Streifen schneiden und gut einsalzen. Eine halbe Stunde ziehen lassen, um dem Kraut das Wasser zu entziehen. Die restlichen Gewürze untermischen und mit den Händen gut einkneten. Den feinwürfelig geschnittenen und gebratenen Speck noch heiß mit dem ausgelassenen Fett unter das Kraut mischen. Lauwarm servieren.

 

Serviettenknödel

Zwiebel in Butter goldgelb braten, mit Milch aufgießen, Eier dazugeben und würzen. Mit einem Pürierstab mixen, über die Semmelwürfel gießen und vorsichtig vermischen. Die Masse auf eine Frischhaltefolie auftragen und zu einer Rolle drehen. An den Enden gut zuknoten und im Wasser eine halbe Stunde kochen.

 

Maronisauce

Den entfetteten Bratenrückstand von der Gans mit Rotwein aufgießen und einreduzieren lassen. Maroni dazu und abschmecken.