Das Fest der alten Kuh

TSCHUGITSCHU - UNAUSSPRECHLICH GUTE STEAKS

Die Ansage, dass wir Steaks von 16 Jahre alten Milchkühen auf den Grill werfen und die auch noch einen Batzen Geld kosten, hat unseren Gästen im ersten Moment nur ein müdes Lächeln abgerungen. "Jojo, machts nur..." Als wir dann aber den 20 kg schweren Baskenland-Import aufschnitten, die Marmorierung sichtbar wurde und die Augen unseres Küchenchefs zu glänzen begannen, war alles klar. Göttlich mürb, nach Heu duftend mit einer sattgelben Fettschicht zum Niederknien. Daran riechen und es anfassen ist schon ein Genuss der Extraklasse. Es nach einem kurzen Besuch auf der Grillplatte anschneiden und in den Mund stecken zu dürfen macht sprachlos!

 

Da diese Kostbarkeit ziemlich schwerz zu ergattern ist, gibt es das Fleisch nur temporär auf unserer Karte ... also schnell sein und ein Stück unvergesslichen Geschmack für immer abspeichern!

Wiener Restaurantwoche - wir sind dabei

Auch heuer machen wir wieder bei der "Lern-doch-was-neues-kennen"-Aktion mit und schmeißen uns ins Rennen mit:

 

KÜRBIS COUSCOUS

 MIT MANDELN, ROSINEN UND TAHINI-LIMETTEN CREME

 

MATJES SHOW

MATJES-TARTAR MIT GURKEN, MARINIERTES FILET AUF ROTEN RÜBEN
UND MARINIERTES FILET MIT DILL
-MAYONNAISE

 

CURRYSUPPE

MIT SCHAFKÄSE UND KICHERERBSEN

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BALSAMICO LINSEN

 MIT GEBRATENEM HÄUPTELSALAT UND GEHOBELTEM PARMESAN

 

FORELLE „MÜLLERIN“

 MIT ZITRONE UND BUTTER GEBRATENES FILET MIT

BUTTERERDÄPFELN UND ZUCKERSCHOTEN

 

KALBSSCHULTERSCHERZEL

LANGSAM GEBRATEN MIT ROSMARIN-PAPRIKA UND SCHMORERDÄPFELN

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CRÈME BRÛLÉE

VANILLECREME MIT KARAMELLKRUSTE

 

MOHNNUDELN

MIT VANILLEEIS

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MENÜ 3 GÄNGE 29,50
JEDER WEITERE GANG = + € 5,00

 

PÜNSCH DIR DAS

VOM PÜNSCHEN UND WÜNSCHEN

 

Auch heuer haben wir das weihnachtliche Zauberelixir für Euch als Konzentrat zubereitet. Klar, dass wir nur feinste Zutaten für das bekömmliche Weihnachtsrauscherl verwenden und auf künstliche Geschmacksverstärker verzichten.

 

Ihr könnt Euch aussuchen, ob Ihr lieber dem Orange-Zimt-Trank oder dem Kirsch-Marzipan-Gemisch verfallen wollt, naja eigentlich geht auch beides. Es steht nicht zur Diskussion, nicht von diesem Engelstropfen abhängig zu werden. Wir schwören ;-)

 

Natürlich haben wir uns auch bei der weihnachtlichen Dekoration wieder voll ins Zeug gelegt. Gefühlte 10.000 Christbaumkugeln an die Decke gezaubert, Windringerl verteilt, Lichterketten entwirrt, Glitzer geschmissen... War alles kein Problem, weil uns a) unsere Familie geholfen hat und b) genug Punsch vorrätig war ;-)

 

 

 

Hier kommt die gans

Hier unser Rezept für alle, die ein widerspenstiges Viecherl auch daheim zubereiten wollen....

 

Martinigansl
mit Apfelrotkraut, Speckkrautsalat,
Serviettenknödel und Maronisauce

 

 

Zutaten für 4 Personen

1 Gans (ca. 3,60 kg)

 2 Äpfel + 2 Orangen zum Füllen

 

 

Apfelrotkraut

 1 Stk. Rotkraut

 3 Orangen

 3 Äpfel

 10 dag Preiselbeeren

 ½ l Rotwein

 ¼ l Apfelsaft

 Balsamicoessig, Salz, Zucker, Pfeffer

 

 

Speckkrautsalat

 1 Stk. Weißkraut

 20 dag Bauchspeck

 Kümmel, Essig, Zucker, Salz, Pfeffer

 

 

Serviettenknödel

 ½ kg Semmelwürfel

 15 dag Butter

 ½ Zwiebel

 ½ l Milch

 4 Eier

 Salz, Pfeffer

 

 

Maronisauce

 10 dag gekochte + geschälte Maroni

 ¼ l Rotwein

 

Zubereitung

 

Die bratfertige Gans (= ausgenommen, Kragen und Flügel entfernt) zuerst innen salzen und mit den geviertelten Äpfeln und Orangen füllen, danach außen salzen. Den zuvor weggeputzten Kragen und die Flügel als Unterlage in die Bratpfanne legen und die Gans darauf setzen. Somit vermeidet man, dass die Gans beim Braten im eigenen Fett schmort.

 

 

Bei 180°C ca. 1,5 Stunden braten, danach das Backrohr ausschalten, die Gans aber ca. noch eine Stunde im Rohr rasten lassen. Dadurch entspannt sich das Fleisch und wird weich. Kurz vor dem Anrichten das Backrohr noch einmal 10 Minuten auf 190 °C erhitzen, dadurch wird die Haut der Gans besonders knusprig. Tranchieren und anrichten.


 

Apfelrotkraut

Das rote Kraut in feine Streifen schneiden. Von den Orangen die Schale abreiben und danach auspressen. Die Äpfel reißen. Beides zum Kraut dazugeben. Preiselbeeren, Rotwein, Apfelsaft und Gewürze untermischen und mit den Händen gut einkneten. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und am nächsten Tag kochen.

 

Speckkrautsalat

Das weiße Kraut in feine Streifen schneiden und gut einsalzen. Eine halbe Stunde ziehen lassen, um dem Kraut das Wasser zu entziehen. Die restlichen Gewürze untermischen und mit den Händen gut einkneten. Den feinwürfelig geschnittenen und gebratenen Speck noch heiß mit dem ausgelassenen Fett unter das Kraut mischen. Lauwarm servieren.

 

Serviettenknödel

Zwiebel in Butter goldgelb braten, mit Milch aufgießen, Eier dazugeben und würzen. Mit einem Pürierstab mixen, über die Semmelwürfel gießen und vorsichtig vermischen. Die Masse auf eine Frischhaltefolie auftragen und zu einer Rolle drehen. An den Enden gut zuknoten und im Wasser eine halbe Stunde kochen.

 

Maronisauce

Den entfetteten Bratenrückstand von der Gans mit Rotwein aufgießen und einreduzieren lassen. Maroni dazu und abschmecken.

 

 

 

Lass uns doch abwaschen

Ein schwedischer Handelsriese bombardiert uns zurzeit medial mit der Message, dass es Zuhause am schönsten ist. Ja eh, und wenn PIX,  PAX und PUX dann eingeräumt sind, ist es auch mal nett, ins Lokal um die Ecke zu gehen... und das gilt nicht nur für die Ecke Kutschkergasse/Gentzgasse ;-)